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Stadtnews

Hamburger Kunsthalle #Entfesselte Natur

Noch bis zum 14.10

Vulkanausbrüche, Erdbeben und Feuersbrünste - 120 Exponate zeigen, wie Katastrophen im Laufe von vier Jahrhunderten in der Kunst dargestellt wurden. Darunter befinden sich berühmte Werke von Caspar David Friedrich, Joseph Wright of Derby und Martin Kippenberger. 

Termin/e29. Juni bis 14. Oktober 2018ÖffnungszeitenDienstag bis Sonntag: 10 bis 18 Uhr
Donnerstag: 10 bis 21 Uhr
Montag: geschlossen
Donnerstag an/vor Feiertagen: 10 bis 18 UhrEintrittRegulär: 14 Euro | ermäßigt: 8 Euro |
Donnerstag 17:30 bis 21 Uhr: 8 Euro | ermäßigt: 5 Euro
Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre: frei

Deichbrüche, Vulkanausbrüche, eisige Kälte, Dürren, Fluten und Stürme - Ereignisse dieser Art sind seit jeher Teil der Erdgeschichte. Die Ausstellung "Entfesselte Natur" mit dem Untertitel "Das Bild der Katastrophe seit 1600" beschäftigt sich epochen- und medienübergreifend mit der Darstellung von Naturkastrophen in der Kunst und beleuchtet damit gleichzeitig das Verhältnis des Menschen im Umgang mit Krisen und Katastrophen.

Wie Krisen und Katastrophen entstehen
Heute wie damals vor mehr als 400 Jahren ziehen Krisen und Naturkatastrophen Aufmerksamkeit auf sich. Ob Tsunami in Asien, Erdbeben in Chile oder massive Überschwemmungen in Pakistan - das Thema der Sonderausstellung könnte in Zeiten des globalen Klimawandels nicht aktueller sein. Heute wie damals ist der Mensch emotional und existenziell von Katastrophen betroffen. Er versucht das Ereignis an sich und die Tragweite für Familie und die Gesellschaft in Werken festzuhalten. Kunst dokumentiert dabei nicht nur, sie macht sichtbar, was der Mensch zu einer bestimmten Zeit als ein einschneidendes Ereignis empfindet und als Katastrophe begreift. Der Mensch ist gleichzeitig Opfer und Bezwinger der Natur. In einem thematischen Parcours veranschaulichen die Exponate, wie jedes Zeitalter sich seine eigenen Katastrophen macht und dafür eigene Kriterien definiert. 

Von 1600 bis heute
Der Bogen der Werke spannt sich dabei von den Jahren um 1600 mit Werken von Wenzel Hollar, Jan Asselijin über mehrere Jahrhunderte hinweg (Johann Wolfgang Goethe, Caspar David Friedrich u.a.) bis in die Gegenwart mit Arbeiten von Werner Herzog, Martin Kippenberger, Christian Jankowski und Julius von Bismarck. Der Reiz der Schau besteht vor allem darin, dass sich Zeichnungen, Gemälde, Graphiken, Skulpturen, Fotografien, Filme und Videos aus unterschiedlichen Jahrhunderten in einem spannungsvollen Dialog gegenüberstehen. Das ermöglicht dem Betrachter einerseits Gemeinsamkeiten in der bildnerischen Umsetzung von Katastrophen zu erfassen, andererseits treten die epochenspezifischen Unterschiede sehr deutlich zutage. 

Internationale Leihgaben 
Neben Arbeiten aus den Beständen der Hamburger Kunsthalle kommen zentrale Leihgaben aus renommierten Museen und Sammlungen, darunter aus dem Musée d’Orsay in Paris, der National Gallery und dem Victoria and Albert Museum in London, dem Schwedischen Nationalmuseum in Stockholm, dem Kunsthaus Zürich und dem Belvedere in Wien. Zur Ausstellung erscheint ein reich bebilderter Katalog, der sämtliche Exponate in Einzelkommentaren vorstellt. Die in der Publikation enthaltenen Fachbeiträge verorten das komplexe Thema in der aktuellen Katastrophen-Forschung.

Weitere Informationen zur Ausstellung: Entfesselte Natur

Quelle Text

www.hamburg.de



 

 

 

 



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